Hundetraining für Listenhunde und sogenannte Kampfhunde
im Kreis Bergstraße und Rhein-Neckar – direkt bei Ihnen zuhause.
Viele Menschen sprechen von sogenannten Kampfhunden.
Ich sehe Hunde mit Persönlichkeit,
individuellen Erfahrungen und dem Bedürfnis nach Orientierung.
Mit über 40 Jahren Hundeerfahrung begleite ich
Listenhunde und ihre Menschen ruhig,
fair und ohne vorschnelle Schubladen.
Ein Hund ist mehr als die Kategorie,
in die Menschen ihn einordnen.
Kurz erklärt:
Listenhunde sind Hunde bestimmter Rassen oder Mischlinge,
für die einzelne Bundesländer besondere Auflagen vorschreiben.
Wie ein Hund sich verhält, hängt jedoch von Erfahrungen,
Haltung und Führung ab – nicht allein von der Rasse.
Viele Menschen haben Angst vor sogenannten Kampfhunden
oder Listenhunden.
Häufig entsteht diese Angst durch Schlagzeilen,
einzelne Ereignisse
und Bilder, die sich über Jahre festgesetzt haben.
Verhalten entsteht jedoch nicht allein aus einer Rassebezeichnung.
Erfahrungen, Umwelt, Haltung,
soziale Entwicklung und der Umgang mit einem Hund
spielen eine wichtige Rolle.
In meiner Arbeit habe ich viele kräftige Hunde erlebt,
die freundlich, sensibel und ausgeglichen waren.
Gleichzeitig können Unsicherheit,
fehlende Orientierung und belastende Erfahrungen
jeden Hund aus dem Gleichgewicht bringen.
Warum mir diese Hunde besonders am Herzen liegen
Weil ich sie nicht nur aus Büchern kenne.
Ich habe kräftige und häufig vorschnell verurteilte Hunde
in sehr unterschiedlichen Situationen erlebt:
in Wohnungen,
im Training,
in schwierigen Lebenssituationen.
Und auch dort,
wo Menschen ihnen bereits kaum noch eine Chance gegeben haben.
Dabei habe ich immer wieder erlebt,
wie viel sich verändern kann,
wenn ein Hund nicht nur bewertet,
sondern wirklich verstanden wird.
Ich arbeite mit dem Hund –
nicht gegen ihn.
Erfahrung aus der Praxis
Ich habe Listenhunde nicht nur studiert.
Ich habe sie erlebt.
Ich bin pensionierter Polizist und war Leiter der Sonderkommission
„Soko Pit“,
die sich mit illegalen Hundekämpfen in Deutschland beschäftigte.
Dort habe ich Hunde erlebt,
die körperlich und seelisch gezeichnet waren.
Hunde,
die missbraucht,
benutzt oder aufgegeben wurden.
Und trotzdem habe ich immer wieder Tiere erlebt,
die bereit waren,
einem Menschen erneut Vertrauen entgegenzubringen.
Diese Erfahrungen prägen meinen Blick bis heute:
nicht vorschnell verurteilen,
sondern beobachten,
verstehen
und Verantwortung übernehmen.
Training mit Klarheit und Herz
Nicht Kraft entscheidet.
Vertrauen und Orientierung verändern den Alltag.
Gerade körperlich starke Hunde brauchen keinen Menschen,
der ständig noch stärker sein möchte.
Sie brauchen Verlässlichkeit,
verständliche Grenzen und Orientierung.
Vertrauen beginnt im Dialog.
Jeder Blick,
jede Bewegung
und jede Reaktion erzählt etwas.
Im Training geht es nicht darum,
einen Hund zu überfordern,
sondern ihn besser zu verstehen
und ihm verlässliche Orientierung zu geben.
Führung bedeutet Orientierung.
Ein Hund soll nicht jede Situation
allein einschätzen und lösen müssen.
Ruhe kann entstehen,
wenn er erlebt,
dass sein Mensch Verantwortung übernimmt
und ihm verständliche Orientierung bietet.
Was für mich zählt
Drei Dinge stehen vor jedem Etikett.
01
Der einzelne Hund
Nicht die Schublade interessiert mich zuerst,
sondern Persönlichkeit,
Verhalten und Erfahrungen dieses Hundes.
02
Der Mensch daneben
Verhalten entsteht immer in einem Zusammenhang.
Deshalb schaue ich auf Hund,
Mensch und gemeinsamen Alltag.
03
Verantwortung
Vertrauen bedeutet nicht Grenzenlosigkeit.
Klare und faire Orientierung
gehört für mich zu verantwortungsvoller Hundehaltung.
Woher kommen sie?
Die Geschichte der sogenannten Kampfhunde
Kurz erklärt:
Sogenannte Kampfhunde stammen von großen, kräftigen Hunden ab,
die der Mensch über Jahrtausende für Krieg, Arbeit
und später für Kämpfe eingesetzt und gezielt gezüchtet hat.
Das Problem entstand durch den Menschen, nicht durch den Hund.
Antike: Hunde an der Seite der Heere
Schon vor mehr als 2.000 Jahren begleiteten große,
mutige Hunde, die Vorfahren der heutigen Molosser,
Heere in den Krieg. Von Alexander dem Großen wird erzählt,
dass ein riesiger Hund zu seinen Begleitern gehörte.
Gefragt waren Kraft, Mut und enge Bindung an den Menschen.
Der Kriegshund wird überflüssig
Mit besseren Rüstungen und neuen Waffen veränderte sich
die Kriegsführung. Der Hund verlor seine Aufgabe im Kampf.
Doch die Hunde waren da – mit ihrer Kraft, ihrem Mut
und ihrem Wesen. Der Mensch suchte neue Verwendungen für sie.
Wächter, Hüter, Jäger – und Kämpfer
Viele dieser Hunde bewachten Höfe, trieben Vieh
und halfen bei der Jagd. Andere wurden zu Tierkämpfen gezwungen.
In England wurden Hunde über Jahrhunderte zur Bullenhatz
eingesetzt, später kamen Hundekämpfe hinzu.
Auch zur Jagd auf Menschen wurden Hunde missbraucht.
Gezielte Zucht auf Härte
Für diese Zwecke wurde gezielt gezüchtet:
auf Schmerztoleranz, Durchhaltevermögen und Härte.
Aus Hunden, die für den Menschen arbeiten sollten,
wurden Hunde, die für den Menschen kämpfen mussten.
Heute: Familienhunde mit schwerem Erbe
Nach einem tödlichen Beißunfall mit einem Kind in Hamburg
im Jahr 2000 entstanden in Deutschland die Rasselisten.
Seitdem prägen Schlagzeilen das Bild dieser Hunde.
Ihre Nachfahren leben heute als Familienhunde bei uns.
In manchen Linien steckt noch das Verhalten,
das der Mensch einst gefordert hat – aber auch Nähe,
Loyalität und Bindung. Ob ein Hund auffällig wird,
hängt heute vor allem von Haltung, Erziehung
und Verantwortung ab.
Wenn der Hund selbst sprechen könnte
„Ich wurde nicht gefährlich geboren.“
Ich habe mir meine Muskeln nicht ausgesucht.
Meine Vorfahren sollten kämpfen, weil Menschen es von ihnen wollten.
Ich wollte nie ein Etikett. Ich wollte nur dazugehören.
Wenn du mich anschaust, siehst du vielleicht zuerst meinen Kopf,
meine Kraft, meine Rasse.
Schau bitte noch einmal hin.
Sieh meine Augen. Sieh, wie ich auf dich achte.
Wie ich warte, bis du entscheidest.
Ich brauche keine Härte. Ich brauche Klarheit.
Ich brauche keine Angst. Ich brauche Vertrauen.
Ich war nie das Problem.
Ich war immer die Frage: Wer führt mich?
Was ich für Sie tue
Training und Begleitung für Listenhunde
Wesenseinschätzung
Ehrliche Einschätzung Ihres Hundes vor Ort,
auch vor einer Anschaffung oder Übernahme aus dem Tierschutz.
Alltagstraining
Leinenführigkeit, Begegnungen, Besuch, Kinder,
Unsicherheit und Leinenaggression – direkt bei Ihnen zuhause.
Maulkorb & Vorbereitung
Positives Maulkorbtraining und Vorbereitung auf Sachkunde-
oder Wesenstest, soweit in Ihrem Bundesland verlangt.
Rechtliches: Das gilt in Hessen und Baden-Württemberg
Jedes Bundesland regelt Listenhunde selbst.
Je nach Rasse und Einstufung können folgende Auflagen gelten:
Erlaubnis oder Anzeige der Haltung beim Ordnungsamt
Sachkundenachweis des Halters und Wesenstest des Hundes
Leinen- und Maulkorbpflicht an bestimmten Orten
Haftpflichtversicherung und Kennzeichnung (Chip)
Bitte klären Sie die aktuelle Rechtslage vor einer Anschaffung
oder einem Umzug beim zuständigen Ordnungsamt.
Ich unterstütze Sie bei der praktischen Vorbereitung –
eine Rechtsberatung ist das nicht.
Ein anderer Blick
Was sehen wir,
wenn wir nicht zuerst auf die Rasse schauen?
Einen Hund,
der Erfahrungen gemacht hat.
Einen Hund,
der Sicherheit suchen kann.
Einen Hund,
der lernen kann.
Einen Hund,
der Beziehungen eingeht.
Und einen Menschen,
der bereit ist,
Verantwortung für dieses gemeinsame Leben zu übernehmen.
Vielleicht schauen wir beim nächsten Hund
nicht zuerst auf die Bezeichnung seiner Rasse –
sondern auf den Hund vor uns.
Über den Autor
Thorsten Lapsit
Hundetrainer mit über 40 Jahren Erfahrung,
ehemaliger Polizeihundeführer,
Leiter der „Soko Pit“ und Autor des Buches
„Wuff – Und andere Gedanken eines kleinen Philosophen“
mit dem Philosophen Socke.
Ich helfe Menschen im Raum Heppenheim, Bensheim,
Mannheim und Heidelberg dabei,
mit ihrem Hund eine ruhige, klare
und vertrauensvolle Beziehung aufzubauen.
Als Listenhunde bezeichnet man Hunde bestimmter Rassen
oder Kreuzungen, für die einzelne Bundesländer besondere
Auflagen vorschreiben, zum Beispiel Wesenstest,
Sachkundenachweis, Leinen- oder Maulkorbpflicht.
Welche Rassen betroffen sind, regelt jedes Bundesland selbst.
Sind Listenhunde automatisch gefährlich?
Nein. Das Verhalten eines Hundes hängt von Erfahrungen,
Haltung, Erziehung und Umwelt ab, nicht allein von der Rasse.
Die Rassezugehörigkeit ist kein verlässlicher Maßstab
für das Verhalten des einzelnen Hundes.
Brauche ich für meinen Listenhund einen Wesenstest?
Das hängt vom Bundesland, der Rasse und der Einstufung ab.
Viele Länder verlangen Wesenstest, Sachkunde oder
Haltererlaubnis. Fragen Sie vor der Anschaffung oder bei
einem Umzug das zuständige Ordnungsamt.
Ich begleite Sie gerne bei der Vorbereitung.
Kann ich einen Listenhund aus dem Tierschutz in einer Familie halten?
Oft ja, wenn Hund und Familie zusammenpassen und die Haltung
verantwortungsvoll geplant ist. Wichtig sind eine ehrliche
Einschätzung des einzelnen Hundes, klare Regeln, gute Führung
und die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben.
Wo bieten Sie Training für Listenhunde an?
Ich trainiere direkt bei Ihnen zuhause, vorwiegend im Kreis
Bergstraße (Heppenheim, Bensheim) und im Rhein-Neckar-Kreis
(Mannheim, Heidelberg), auch in der Umgebung wie Darmstadt.
Mehr dazu unter
Einsatzgebiet.
Wie läuft ein erstes Gespräch ab?
Wir sprechen telefonisch oder per WhatsApp über Ihre
Situation. Danach analysiere ich vor Ort die Ursachen und
entwickle ein individuelles Training für Sie und Ihren Hund.
Preise finden Sie unter
Preise.
Listenhunde · Vertrauen · Verantwortung
Geben Sie Ihrem Hund die Chance,
als Individuum gesehen zu werden.
Wenn Sie mit einem Listenhund leben
und sich Unterstützung,
Orientierung oder einen erfahrenen Blick
auf Ihren gemeinsamen Alltag wünschen,
sprechen Sie mich gerne an.